Universität zu Köln

Wir freuen uns, dass unsere Schule im Einzugsgebiet der Domstadt Köln liegt, deren Universität eine Humanistische Fakultät hat, an der der Studiengang Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung studiert werden kann. Wir geben an unserer Schule Gelegenheit, alle im Studiengang Sonderpädagogik vorgesehenen Praktika zu absolvieren, denn die Impulse, die durch die Studentinnen und Studenten in unseren Schulalltag kommen, bereichern unsere Arbeit, so dass beide Seiten von der Kooperation profitieren. Im Laufe der Praktika wird bei Interesse Einblick in alle wichtigen Bereiche und Arbeitsfelder der Schule gegeben, so z.B. in die Praxis mit den Schulhunden, in die Arbeit der Nachmittagsgruppe im Fördernden Offenen Ganztag, in lerngruppenübergreifende Angebote, wie Mädchengruppe, Fußballteam, Fahrradwerkstatt Schallbiker, Judo-  oder Trampolingruppe.

Eingebettet in unser Konzept zum Sozialen Lernen konnten Studentinnen und Studenten sehr erfolgreich Unterrichtsreihen aus dem Programm „Lubo aus dem All“, einem wissenschaftlich erprobten und evaluierten Programm zur Förderung von sozial-emotionaler Kompetenz auf Basis der aktuellen Präventions- und Resilienzforschung, durchführen.                             

Gern präsentieren wir den Studentinnen und Studenten in unserer Schule auch unser Konzept Hundgstützte Pädagogik und  ermöglichen ihnen in Hundeklassen und in Hundestunden zu hospitieren, so dass sie die konkrete Umsetzung des Konzeptes im Schulalltag erleben können. Studentinnen und Studenten, die eigene Projekte zum Thema Hundgestützte Pädagogik durchführen möchten, finden offene Türen und werden  fachlich gut und umfassend beraten. Auch Studentinnen und Studenten, die Hausarbeiten oder Staatsexamensarbeiten über tiergestützte Pädagogik schreiben wollen, erfahren kompetente Unterstützung (vgl. Konzept Hundgestützte Pädagogik).

Aus einigen Praktika sind langanhaltende Kooperationen der Schule mit den Studentinnen und Studenten entstanden. So hat eine Praktikantin im Anschluss an ihr Praktikum freiwillig ein Langzeitpraktikum über ein ganzes Schuljahr absolviert und ehrenamtlich in einer Lerngruppe mitgearbeitet. Andere Praktikantinnen und Praktikanten haben nach Abschluss ihres Praktikums als ergänzende Begleitpersonen an Klassen- oder Schulfahrten der Schule teilgenommen, die jährlich durchgeführt werden (vgl. Fahrtenkonzept). Durch dieses freiwillige Engagement haben sie einerseits erlebt, dass sie die pädagogische Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Schule wirksam unterstützen konnten, andererseits konnten sie aber auch in diesem begleiteten Rahmen wertvolle Erfahrungen sammeln und diese reflektieren.

Weitere Wege der Kooperation mit der Universität zu Köln sind durch die Einrichtung des Praxissemesters entstanden; hier erfolgt eine intensive strukturierte Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität.

Ähnlich intensiv ist die Zusammenarbeit bei den schulbezogenen spezifischen Aufgabenstellungen im Rahmen praxisorientierter Seminare des Lehrstuhls für Erziehungshilfe und sozial-emotionale Entwicklungsförderung des Departments Heilpädagogik und Rehabilitation, wie z.B. Classroom-Management, Diagnostik, Evaluation, Praxisprojekt und Konzeptentwicklung.

Insgesamt besteht an unserer Schule eine hohe Bereitschaft, Studentinnen und Studenten die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen und Vorhaben bei uns umzusetzen, wobei die Rahmenbedingungen sorgfältig und verantwortungsvoll geplant werden, um Kindern, Lehrkräften und Studierenden ein erfolgreiches Miteinander zu sichern.